Dienstag, 10. Februar 2015

Brieftauben im 2. Weltkrieg

Brieftauben waren eine weitere Art von Tieren, die im 2. Weltkrieg benutzt wurden.

Schon im ersten Weltkrieg beginnt man Tauben als Nachrichtenüberbringer einzusetzen.
Im zweiten unterhält die US-Armee 54.000 Tauben, die Britische sogar 250.000.








Deutschland spezialisiert sich eher auf Greifvögel und vor allem Falken, die feindliche Brieftauben im Flug attackieren sollen, was auch gut funktioniert.

Nach dem zweiten Weltkrieg werden Brieftauben immer weniger als Transport von Nachrichten eingesetzt.


Die Taubenpost ist heute aus allen Lebensbereichen verschwunden. Nur in sportlichen Wettbewerb finden sich die Grundzüge dieser Beförderungsart wieder, diese haben jedoch nichts mehr mit der historischen Taubenpost zur Übermittlung von Nachrichten zu tun. Bei den sportlichen Wettbewerben werden die Brieftauben mit einem speziellen Transporter (Kabinenexpress) zu einem mehrere hundert Kilometer vom Heimatort entfernten „Auflassort“ transportiert, von wo sie ihren Heimflug antreten. Die Ankunftszeiten der einzelnen Tiere werden beim Eintreffen im heimatlichen Taubenschlag mittels einer Konstatieruhrr registriert. Diese Wettbewerbe bauen, wie einst die Taubenpost, auf dem Orientierungssinn der Tauben auf, es werden jedoch keine Nachrichten mehr übermittelt.
Vereinzelt wird darüber berichtet, dass Brieftauben höchst effektiv in den Grenzgebieten rund um die Niederlande als Drogenkuriere eingesetzt werden.


                              

1 Kommentar:

  1. Dein Thema gefällt mir sehr gut und ich finde es auch interessant, welche Informationen du in deinen Blogeinträgen verpackst. Dank deines Blogs weiß ich jetzt, welch wichtige Rolle Tiere in Kriegen spielen können.

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